«E-Mail-Newsletter sind Fluch und Segen!»

Das Thema E-Mail polarisiert oft. Wie alles bietet E-Mail-Marketing Vor-, aber auch Nachteile. Um diese zu evaluieren, haben wir das Gespräch mit Philippe Fehlmann gesucht. Er ist seit drei Jahren Teil von cdg Beratungen und kümmert sich zusammen mit dem Partner-Team um die Kundenbetreuung.

Im täglichen Kundenkontakt setzt er E-Mail-Marketing in unterschiedlichen Formen ein und kennt Vor- wie auch Nachteile aus der eigenen Erfahrung.

Philippe, wie arbeitest Du mit E-Mail Marketing?

Ich setze E-Mails auf zwei Arten ein. Zum einen versenden wir an Kunden und Interessenten in unterschiedlichen Branchen spezifische Informationen und Newsletter. Das können beispielsweise die neuesten Absatzzahlen im Autohandel oder die Umsatzentwicklung im Bereich Haustechnik sein. Weiter bin ich natürlich wie wir alle täglich im individuellen E-Mail-Verkehr mit unseren Kunden.

Wenn Du einen E-Mail-Newsletter verschickt hast, was machst Du dann?

E-Mail-Marketing ist aus meiner Sicht eine gute Brücke zwischen «Präsenzwerbung» und dem Verkauf. Konkret geht es darum zu erfahren, welche Leser ein wirkliches Interesse an einem Thema haben. Entsprechend schaue ich mir nach einem Versand an, wer welche Themen angeklickt hat, und melde mich persönlich bei dieser Person.

Hast Du dabei nicht viele Feedbacks, dass man sich über die digitale Post ärgert?

Grundsätzlich nicht. Wenn einmal jemand negativ reagiert, dann liegt das meist daran, dass die Information, die ich versendet habe, für sie nicht wirklich relevant war. Das versuchen wir natürlich tunlichst zu vermeiden, aber Fehler passieren überall.

Ist es nicht so, dass die Kunden, wenn sie ein Unternehmen kennen, anrufen können?

Auch wenn wir es nicht so richtig wahrhaben wollen: Wir alle sind in mehr oder minder gesättigten Märkten tätig. Niemand braucht ganz dringend ein neues Auto oder eine Badsanierung. Entsprechend gewinnen jene Unternehmen, die zunehmend aktiv auf Kunden zugehen. Natürlich freue ich mich, wenn ein Interessent von sich aus anruft, aber Beispiele wie der Möbel- oder Papeterie-Einzelhandel haben gezeigt: Das sichert das Überleben eines Unternehmens nicht.

Und warum machst Du das mit E-Mail und nicht per Post?

Da gibt es primär zwei Aspekte: erstens die Messbarkeit und zweitens die Kosten. Wenn ich 1000 Personen einen E-Mail-Newsletter zukommen lasse, kostet mich das in der Produktion fast nichts. Wenn ich das per Post tue, dann liegt der Aufwand für Druck und Versand schnell einmal bei 2000 Franken.

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