Fachkräftemangel und fehlende Strukturen im Sanitärgeschäft

Personal ist für viele Gebäudetechnik-Unternehmen ein Problem. Insbesondere bei kleinen, lokalen Anbietern geht dieser Mangel an Fachkräften oft mit schwach ausgeprägten Organisations-Strukturen einher. Eine klare Definition von Arbeitsprozessen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten kann Abhilfe schaffen.

Über 100 Schweizer Unternehmen aus der Sanitär und Haustechnikbranche wurden in einer umfassenden Marktstudie zu ihrer Arbeit befragt. Als grösste Herausforderung gilt der Mangel an Fachpersonal. Das knappe Angebot auf dem Arbeitsmarkt trägt dazu bei, dass nicht ausreichend ausgebildete Mitarbeitende eingestellt werden. Dies verursacht kostspielige und zeitintensive Investitionen in deren Ausbildung. Zudem wird der Geschäftsführer oft stark operativ ins Tagesgeschäft eingebunden und muss so andere zentrale Tätigkeiten wie die Kundenakquise vernachlässigen. Steigende Lohnkosten verschärfen die Situation weiter.

Weniger Lernende bedingen stärkere Strukturierung

Die Ursache für das sinkende Angebot an qualifizierten Fachkräften findet sich vorwiegend im nachlassenden Interesse der Schulabgänger. Mit jedem Jahr wird es schwieriger potentielle Lernende zu finden, welche eine Laufbahn als Gebäudetechnikplaner oder Sanitärinstallateur in Betracht ziehen. Dieser Trend zeigt sich auch in anderen handwerklichen Berufen.

Schlechter ausgebildetes Personal bedarf einer stärkeren Führung und Anleitung. Gleichzeitig soll diese möglichst wenig Zeit von Geschäftsführer und Kader absorbieren. Gelöst werden kann dieser gordische Knoten über die Definition von klaren Arbeitsprozessen, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen. Eine Fortsetzung dieses Gedankens ist die interne Aus- und Weiterbildung des Personals. Durch ein strukturiertes Training direkt an der Arbeit können fehlende Kompetenzen schrittweise gefördert werden, was mittelfristig eine Entlastung des Geschäftsführers ermöglicht. Für eine Standortbestimmung zur aktuellen Situation sowie der Erarbeitung von Prozessdokumentationen und Ausbildungsprogrammen empfiehlt es sich auf Experten zurückzugreifen.

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